Diagnostik | Entscheidung über die getroffene therapeutische Maßnahme

Zwei wichtige Teile sind Bestandteil der Diagnostik in jedem Termin


 

Die Osteopathie untersucht Blockaden von Gelenken, muskuläre und fasziale Gewebeveränderungen, eingeschränkte Organbeweglichkeit und Engstellen von Blutgefäßen, Nerven- oder Lymphbahnen.

 

Die funktionelle Bewegungsüberprüfung sagt aus, ob der Schmerz oder die Einschränkungen auf Grund einer Blockade, verminderter Beweglichkeit oder dem Fehlen von Stabilität sowie motorischer Ansteuerung auftritt. Eine Kompensation wird durch Asymmetrien des Körpers schnell ersichtlich. Es entsteht ein Profil alle Bewegungseinschränkungen sowie die entwickelten Kompensationsmechanismen.

 

Die Erklärung ist simpel!

Unser Körper ist ständig verschiedenen Reizen ausgesetzt.

Verletzungen, Traumata, Überanstrengung, Stress, unausgewogene Ernährung aber auch einseitige oder zu hohe Belastungen hinterlassen oft Spuren und Kompensationsmechanismen. Diese werde teilweise erst Jahre nach einer Verletzung erkannt und verursachen bereits weitere Beschwerden, die keiner zuordnen kann. Wir sind in unseren Bewegungen eingeschränkt oder bewegen uns anders, wie gewohnt. Das kann zu Schmerzen und zu einer verminderten Leistungsfähigkeit führen.

Was unterscheidet einen normalen Kunden von Sportlern, Kindern oder Menschen in einer Reha?

Hierbei gilt es lediglich, das Wissen zu einer sinnvollen therapeutischen Maßnahme, zum jeweiligen Zeitpunkt zu kennen, sowie diesen an den Kunden angepasst, in der Therapie und im Training einsetzen zu können.

Therapie und Training aus einer Hand ist entscheidend, da sie gezielt greift und ohne große Wartezeit ablaufen kann. Verpasst oder überspringt man den Zeitpunkt einer Maßnahme, sind fortlaufende oder sogar neue Beschwerden vorprogrammiert!

Sportler

Was unterscheidet Sportler von normalen Menschen?

Die Antwort liegt auf der Hand. Sie geben tausend Prozent, um ein Ziel zu erreichen. Oft ist gerade dieses ständige Training am Limit der Grund für Verletzungen.

Kennt man seine Schwächen, kann man diese beeinflussen und somit die Gesamtleistung deutlich steigern. Der Trick ist oftmals das Training zu strukturieren und nicht alles auf einmal zu fokussieren. Jedes Ziel braucht seine Zeit.

Mit der wichtigen Basis an Prävention, Technik und Struktur werden die Ziele greifbar – sogar mit weniger Krafteinsatz!

Dies fällt den meisten Sportlern und Athleten jedoch extrem schwer – sie übergehen ihr eigenes System und verletzen sich im schlimmsten Fall.

Kinder

Das Training mit Kindern ist eine ständige Diagnostik, denn sie lernen schnell und passen sich Veränderungen oftmals rasend an. Die Kunst liegt in einem abwechslungsreichen und zugleich in der Intensität angepasstem Training. Ohne eine gute Basis bestehend aus Technik und neuronaler Ansteuerung würden schnell Verletzungen folgen und eine Leistungssteigerung unmöglich machen.

Reha

Menschen nach einer Verletzung durch einen Unfall oder chronischer Überlastung benötigen ein gutes Maß an Gleichgewicht der eingesetzten Maßnahmen. Priorität hat die Veränderung des Schmerzzustandes und der Aufbau des Vertrauens zu den eigenen Strukturen in der Belastungsphase.


Doch genau hier steckt der Clou: Übungen können zu erneuten Reizung und Schmerzen führen. Eine schmerzhafte Struktur wird oft viel zu früh und undosiert belastet und somit überlastet.

Ein sinnvoller Einsatz von therapeutischen Maßnahmen ist wichtiger den je. Entscheidend ist die Diagnostik, die eine Läsionskette offenbart und somit den richtigen Einsatz einer Therapie bestimmt – Training und / oder Therapie zum richtigen Zeitpunkt!!!